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Erwarten Aachen in der fünften Jahreszeit
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- Veröffentlicht am Freitag, 17. Februar 2012 19:07
Es ist keine einfache Situation in der sich die envacom volleys sinsheim befinden, die Saison 2011/2012 sollte einen besseren Verlauf nehmen als die Vorige, aber wie meistens im Leben, „kommt alles anderst, als man denkt“, dürfte den Verantwortlichen und Trainer Stefan Bräuer schon häufig durch den Kopf geschossen sein. Für die „underdogs“ der Volleyball-Bundesliga muss von schon von Anfang an alles zusammen passen um sich im gesicherten Mittelfeld etablieren zu können. „Alles lamentieren hilft jetzt nichts mehr, wir lassen den Kopf nicht hängen, nehmen den Kampf an und arbeiten zielstrebig weiter“ so Stefan Bräuer. Seine envacom volleys sinsheim erwarten am Samstag um 19 Uhr die „Ladys in black“ der Alemannia Aachen in der Messehalle 6.
Fünf Spiele, davon vier Spiele in eigener Halle, verbleiben den Kraichgauerinnen um das Abstiegsgespenst loszuwerden. „Wir haben ein großes Pfand in der Hinterhand, das sind unsere Zuschauer“ weiß Stefan Bräuer und sein Team, dass sie ihren Fans verpflichtet ist und ihnen für die Treue entsprechende Leistungen zeigen wollen und werden. Gerade in Spielen, wie gegen Potsdam, als die Kraichgauer mit dem Rücken zur Wand standen, haben die Zuschauer bis zuletzt an ihr Team geglaubt, es unterstützt und es folgte ein hart erkämpfter 3:2 Sieg. Bis zum Ende wurde nicht aufgegeben und gefightet, da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, würde es mit dieser Einstellung nicht gelingen das Gespenst aus der Messehalle 6 zu vertreiben.
Mit großen Erwartungen ist Alemannia Aachen in die Saison gestartet, mit ihrem Topstar Angelina Grün wurde ein Playoff-Platz angestrebt. Auch hier bewies sich, dass Erfolg nicht immer planbar ist und Durststrecken zum Reifen eines Teams gehören. Die in die Halle zurück gekehrte Beachspezialistin Angelina Grün schlug auch in der Nationalmannschaft bei der EM ein wie eine Bombe, lotete nach nur drei Monaten in Aachen ihren Marktwert aus und wechselte zum Jahresende nach Moskau, dennoch keine leichte Entscheidung für die neunfache Volleyballerin des Jahres, die bei der Alemannia wieder Fuß in der Halle fassen konnte. Aachens Trainer Stefan Falter musste sein Team wieder umbauen, neu ausrichten und mit Amanda Dowdy wurde eine 21-jährige Außenangreiferin als „Ersatz“ aus den USA verpflichtet. Das Hinspiel der beiden Teams gewannen die Ladys in black mit Angelina Grün noch 3:0, welches aber mit Satzergebnissen von 26:24, 25:20 und 25:20 am Ende doch etwas schmeichelhaft für den Gastgeber ausfiel.
Jetzt gilt es Revanche zu nehmen, die „alte“ Rechnung zu begleichen und Fahrt aufzunehmen, damit das Gespenst einen großen Bogen um die Messehalle 6 macht.
-ska-































