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Belohnung bleibt versagt


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Nora Götz beim SchnellangriffDie envacom volleys sinsheim kämpften fünf Sätze lang um jeden Ball, ackerten in der Feldabwehr, spielten leidenschaftlichen Volleyball und wurden am Ende beim 2:3 gegen den Köpenicker SC einmal mehr nicht belohnt. Wieder einmal alles gegeben, 106:104 Ballpunkte standen für die Kraichgauer, die 2 Pluspunkte durften jedoch die Gäste mit in die Hauptstadt nehmen. „Kopf hoch und weiter kämpfen“ muss das Motto im Kraichgau lauten, die Leistung hat gepasst nur dieses kleine Quäntchen Glück wollte noch immer nicht zugunsten des Gastgebers ausschlagen.

„Beide Teams haben toll gespielt, ich bin glücklich, dass wir die Serie von 2:3 Spielen in der Fremde drehen konnten“ so Gästetrainer Gil Ferrer Cutino, der dem Publikum nach der Partie ebenso ein Riesenkompliment machte, wie Sinsheims Trainer Stefan Bräuer „Es waren minimale Nuancen, die den Ausschlag für Köpenick ergaben, wir haben in den entscheidenden Situationen den einen oder anderen vermeidbaren Fehler gemacht“. Besonders die Sinsheimer „Urgesteine“ Nora Götz, die als mvp ausgezeichnet wurde, Luise Mauersberger und Kathrin Neumaier bei ihren Aufschlägen, spielten mit einer einzigartigen Leidenschaft. Aber nicht nur sie, auch Zuspielerin Marie Frick war überall präsent; wenn eine Annahme mal nicht auf dem richtigen Platz landete oder auch in der Feldabwehr.

Mit schwarzen Trikots und einer neuen Spielführerin Tammy Mahon starteten die envacom volleys sinsheim in die Partie. Köpenick präsentierte sich zu Beginn lockerer. Drei Siege in Folge, gerade das 3:2 über Hamburg ließen die Gäste mit großem Selbstbewusstsein starten. Den 6:8 Rückstand zur ersten technischen Auszeit konnten die Kraichgauer beim 15:15 erstmals ausgleichen. Danach ein Spiel auf Messers Schneide bis zum 21:21. Etwas mehr Konzentration beim KSC in der Schlussphase brachten das 25:22.

Im zweiten Satz war es erneut Ann-Christin Quade, die gleich zu Beginn einen Warnschuss mit einem Kracher über die Außenposition los ließ. Mit 8:6 ging es diesmal in die erste technische Auszeit und danach begann der Kraichgau Express zu rollen. Alles passte zusammen, Köpenick machte unter dem Druck Fehler was zur 19:12 Führung führte. Leider verletzte sich Ann-Christin Quade in dieser Phase, für sie kam Martina Jakubšová und sie setzte beim 25:18 den Schlusspunkt zum 1:1 Satzausgleich.

Den Elan des zweiten Satzes konnten die envacom volleys sinsheim nur in die Anfangsphase des dritten Durchgangs mitnehmen. Bis zum 8:8 abermals ein stetes hin und her, danach gelang es den Gästen sich etwas abzusetzen. Ob es an KSC – Trainer Gil Ferrer Cutino lag, der in an der Seitenlinie förmlich mitspielte? Sein Team konnte den Vorsprung sukzessive ausbauen, die envacom volleys sinsheim verkürzten nochmals auf 19:21, brachten sich aber mit unnötigen Aufschlagfehlern um den Lohn, 21:25 für Köpenick.

Im vierten Satz drehten die Kraichgauer einen anfänglichen Rückstand; Nora Götz mit schnellen Angriffen und wichtigen Blockpunkten, ebenso Marisa Field, Luise Mauersberger, Tammy Mahon und einer sicher aufschlagenden Kathrin Neumaier. 25:21 für Sinsheim, verdienter Satzausgleich für ein an den Erfolg glaubendes Team.

Die Zuschauer in der Messehalle standen wieder während des gesamten Entscheidungssatzes. Wer würde das Quäntchen Glück am Ende haben, eigentlich eine Sache für die envacom volleys sinsheim, doch auch die Berlinerinnen konnten zuletzt Fünf-Satz-Partien gewinnen. Abermals ein knapper Rückstand für den Gastgeber, der beim 9:9 egalisiert war, beide Teams mobilisierten die letzen Körnchen, holten unmögliche Bälle. Die eingewechselte Rebecca Schäperklaus verkürzte mit ihrem Block zum 12:13. 13:14 nach jeweils einem Aufschlagfehler, die Nerven lagen blank und Ilona Dröger gelang es für den KSC mit dem zweiten Anlauf ihren Angriff zum 15:13 ins Ziel zu bringen

Wertvollste Spielerinnen –mvp-:

Nora Götz – envacom volleys sinsheim, Sandra Sell – Köpenicker SC

-ska-

   

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Abschlusstabelle  


Mannschaft Pkte Sätze
Dresdner SC 46:6 71:23
Rote Raben Vilsbiburg 44:8 71:25
Schweriner SC 44:8 71:27
USC Münster 36:16 60:38
VT Aurubis Hamburg 34:18 62:37
VfB Suhl 32:20 57:41
VC Wiesbaden 30:22 55:42
Smart Allianz Stuttgart 26:26 52:50
Köpenicker SC Berlin 24:28 48:58
Alemannia Aachen 16:36 38:59
SC Potsdam 14:38 36:60
envacom volleys sinsheim 12:40 29:68
TSV Bayer 04 Leverkusen 4:48 16:74
Zurich Team VCO Berlin 2:50 11:75
   
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